Seminar zum Voyeurismus

Seminar am LASI: Die Bedeutung des Voyeurismus

 

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Seminar zum Voyeurismus

Update: 07.03.2021
Das Seminar wurde am 06.03.2021 als Präsenzveranstaltung in der Tanzschule Krebs in Göttingen mit 15 Weiterbildungsteilnehmern durchgeführt.

Dozent: Klaus Ritter, Psychotherapeut und Psychoanalytiker
Co-Dozentin: Lara Busch, Psychologie B. Sc.
>>> zur internen Vorbereitungsseite (Passwort des Instituts erforderlich)

Anhand des Spielfilms „Sex, Lügen und Video“ von Steven Soderbergh (1989) soll die Schaulust als Störung der Sexualpräferenz aus psychodynamischer Sicht betrachtet werden. Voyeurismus ist der fixierte Drang, anderen Menschen bei sexuellen Handlungen oder anderen intimen Aktivitäten zuzusehen.

Der Spielfilm handelt von dem gehemmten Mann Graham, der Frauen in Videointerviews zu ihren sexuellen Präferenzen befragt, während er selbst unter Ängsten und sexuellen Blockaden leidet. Diese Interviews führen zu Verwicklungen auf der Paarebene und stellen eine Reise zum Unbewussten dar.

Im Blockseminar am 06.03.2021 soll das Kontinuum von „normaler“ Sexualität und Perversion analysiert werden und der Voyeurismus als Abwehrleistung des Ichs. Wir werden uns Filmausschnitte anschauen, psychoanalytische Konzepte zu den Themen Begehren, Identität und Perversion diskutieren.

Dieses Seminar ist für Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer des Lou Andreas-Salomé Instituts in Göttingen und die Teilnahme ist nur nach Anmeldung auf der Webseite des Instituts möglich.