Referenzen zur Begutachtung

Zusammenarbeit mit Familiengerichten

Der Sachverständige Ritter ist seit 1991 für zahlreiche Familiengerichte und Oberlandesgerichte überregional tätig.

Es wurden bisher über 1100 Begutachtungen zur Sorgerechtsregelung, zur Erziehungsfähigkeit, zur Kindeswohlgefährdung und zur Ausgestaltung des Umgangsrechts durchgeführt.


Gutachten für das FamiliengerichtUmfangreiche Kooperationen

Für folgende Familiengerichte wurden in mehrjähriger Zusammenarbeit jeweils mehr als 50 Gutachten in Kindschaftssachen erstellt:

  • Amtsgericht Bad Hersfeld (Hessen)
  • Amtsgericht Fulda (Hessen)
  • Amtsgericht Detmold (Nordrhein-Westfalen)
  • Amtsgericht Mühlhausen (Thüringen)
  • Amtsgericht Bad Salzungen (Thüringen)
  • Amtsgericht Eisenach (Thüringen)

 

 


Aufstellung der Familiengerichte

Begutachtungen wurden bzw. werden seit 1991 für bisher 65 Familiengerichte durchgeführt:

  • Hessen:  17 Amtsgerichte
  • Thüringen: 13 Amtsgerichte
  • Niedersachsen: 14 Amtsgerichte
  • Nordrhein-Westfalen: 14 Amtsgerichte
  • Sonstige: 7 Amtsgerichte aus Hamburg, Sachsen Anhalt, Dresden, Bayern, Bremen und Berlin

Oberlandesgericht: Die Bestellung zum familienpsychologischen Sachverständigen erfolgte durch das Oberlandesgericht Hamm, Oberlandesgericht Frankfurt und das Oberlandesgericht Celle.

Seit 2015 besteht ein besonderer Schwerpunkt der Begutachtung bei Verfahren zur Kindeswohlgefährdung für das Amtsgericht Frankfurt.


Verwertung eines Gutachtens durch das Oberlandesgericht

Das Thüringer Oberlandesgericht in Jena hat sich in einem aktuellen Beschluss im Frühjahr 2017 mit einem Gutachten des Sachverständigen Ritter, das in einem Verfahren zur Kindeswohlgefährdung für ein Familengericht in Thüringen erstellt worden ist, als Beschwerdeinstanz auseinandergesetzt.

Der Familiensenat in Jena führt in seinem Beschluss im Verfahren 4 UF 52/17 aus:

Zitat 1:
„Das vorliegende, am 28.10.2016 aktuell ergänzend erläuterte Gutachten vom 16.11.2015 ist weder
für ungenügend zu erachten (vgl. § 412 Abs. 1 ZPO für den Zivilprozess) noch geht der Sachverständige Ritter von unzutreffenden tatsächlichen Voraussetzungen aus bzw. enthalten seine
Ausführungen Widersprüche (vgl. § 244 Abs. 4 Satz 2 StPO für das Strafverfahren).
Vielmehr gibt es aus Senatssicht gegen die umfassende Begutachtung des Sachverständigen,
der zweifelsfrei über die seit 15.10.2016 auch gesetzlich geregelte psychologische und psychotherapeutische (Mindest-)Berufsqualifikation nach § 163 Abs. 1 Satz 1 FamFG verfügt, weder in
Methodik noch Ergebnis etwas zu erinnern.“

Zitat 2:
„Auf Grundlage dieses fundierten Ansatzes, der breiten Erhebungen und der lückenlos überzeugenden
Begründung teilt auch der Senat sämtliche Schlussfolgerungen des Gutachters, insbesondere
zur notwendigen Fremdunterbringung mit fehlender Rückführungsperspektive (auch für
einzelne Kinder).“