Kapazitäten: Bearbeitungsdauer von Gutachten

Information für Familiengericht und OLG

Derzeit hohe Auslastung bei der Begutachtung
Bearbeitungsdauer: etwa 6 Monate ab Eingang der Gerichtsakte und der Beauftragung

Stand der Information: 23.08.2021

Derzeit besteht eine hohe Arbeitsauslastung bei den familienpsychologische Begutachtungen. Es können daher nicht mehr alle Aufträge zur Begutachtung angenommen werden. Die Bearbeitungsdauer von umfangreichen Begutachtungen zum Kindeswohl, zur Regelung des Sorgerechts und des Umgangs beträgt mindestens sechs Monate ab Eingang der Beauftragung.

Gutachten der Praxis Ritter: Bearbeitungsdauer
Gutachten: Bearbeitungsdauer

Die Hausbesuche bei den Familien können unter Abstandsmaßnahmen und unter Einsatz der FFP-2 Maske durchgeführt werden. Die Klienten werden gebeten, während der Hausbesuche ihre Alltagsmasken oder auch FFP2-Masken zu tragen. Ebenso sind die Befragungen in den Jugendämtern und anderen Institutionen unter Wahrung der Abstandsregeln und dem Einsatz von Masken wieder möglich.

Die Bearbeitungsdauer für die umfangreichen Fragestellungen zum Kindeswohl, Sorgerecht und zur Umgangsregelung beträgt mindestens sechs Monate ab Eingang der Gerichtsakte. Die Begutachtung wird in der Regel sofort aufgenommen und es werden die ersten Termine zur Exploration angesetzt. Der Ablauf der Begutachtung wird hier dargestellt.

Bei besonderen Fragestellungen oder einer Dringlichkeit (Akute Kindeswohlgefährdung oder geplante vorläufige Maßnahmen) ist eine Voranfrage des Familiengerichts sinnvoll.

Unsere Praxis führt Begutachtungen bundesweit durch und wir sind seit 1991 für über 75 Familiengerichte und Oberlandesgerichte tätig geworden. Angaben zur fachlichen Qualifikation von Dipl.-Psych. Ritter sind hier aufgeführt.

Meilenstein: Im Dezember 2020 haben wir den 1300. Auftrag zur Durchführung einer Begutachtung durch ein Familiengericht erhalten.


 

Gutachten: Bearbeitungsdauer
Gutachten: Bearbeitungsdauer

Die Bearbeitungsdauer bei neuen Kindschaftssachen beträgt in der Regel ca. 6 Monate ab Eingang der Gerichtsakte, je nach regionaler Entfernung (Wohnorte der Kindeseltern und der Kinder) und Umfang der Fragestellung können sich Abweichungen ergeben.

Die Termine zu Exploration werden in der Regel umgehend aufgenommen. Bei Bedarf kann dem Familiengericht auch eine vorläufige Einschätzung während der laufenden Begutachtung abgegeben werden.


Bei besonderen Fragestellungen oder einer Dringlichkeit (Kindeswohlgefährdung, geplante Rückführung eines Pflegekindes, aktueller Verdacht auf Missbrauch oder Misshandlung des Kindes) besteht die Möglichkeit einer vorgezogenen gutachterlichen Stellungnahme (vorläufige Einschätzung) im Rahmen der Begutachtung. Dazu benötigen wir in der Regel 4–6 Wochen ab Eingang der Beauftragung und führen erste Explorationen zeitnah durch. Eine telefonische Abklärung oder schriftliche Voranfrage durch das Familiengericht ist in diesen dringenden Kindschaftssachen zur Abklärung sinnvoll.



Fragen und Anliegen
beantwortet unser Sekretariat unter Telefon: (0561) 6 85 80 oder per E-Mail: info@ritter-gerstner.de