Rechtspsychologie: Begutachtung 1300, ein Meilenstein

Meilenstein in Kindschaftssachen: Wir führen die 1300. Begutachtung durch!

 

Meilenstein: Praxis Ritter und Gerstner für die 1300. Begutachtung im Familienrecht durch.
Meilenstein: 1300 Begutachtungen

Die Praxis und Gerstner ist seit 1991 neben der psychotherapeutischen Behandlung auch in der familienpsychologischen Begutachtung tätig.

Wir haben bisher im Bereich der Rechtspsychologie für über 75 Familiengerichte und Oberlandesgerichte bundesweit Begutachtungen zu den Fragestellungen Kindeswohlgefährdung, Erziehungsfähigkeit, Sorgerecht, Aufenthaltsbestimmung und Umgangsregelung durchgeführt.

Jetzt haben wir aktuell eine runde Zahl und damit einen Meilenstein erreicht: Der Auftrag mit der Gutachtennummer 1300 ist am 12.11.2020 eingetroffen. Wir wurden von einem Familiengericht aus Thüringen beauftragt, eine Begutachtung zu der Fragestellung der Regelung der elterlichen Sorge für zwei minderjährige Kinder durchzuführen.


Wir freuen uns über die Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeit durch die Familiengerichte und wir werden weiterhin den hohen Standard der Begutachtung einhalten.

Dem Sachverständigen Dipl.-Psych. Ritter steht ein qualifiziertes Praxisteam mit acht Fachkräften (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Psychologinnen und eine Diplom-Sozialpädagogin) zur Verfügung, daher kann die Begutachtung relativ zeitnah und flexibel durchgeführt werden.

Unsere Praxis kann bei Bedarf während der laufenden Begutachtung kurzfristig gutachterliche Stellungnahmen bei Dringlichkeit für das Familiengericht erstellen und damit beispielsweise auf aktuelle Kindeswohlgefährdungen reagieren oder vorläufige Regelungen ermöglichen.


Meilenstein: Praxis Ritter und Gerstner für die 1300. Begutachtung im Familienrecht durch.
Gutachten für das Familiengericht

Der Schwerpunkt der letzten Jahre bildeten Verfahren nach § 1666 BGB zur Kindeswohlgefährdung. Wir haben uns intensiv mit der Problematik sexueller Missbrauch, Vernachlässigung, emotionaler Missbrauch und Kindesmisshandlung auseinandersetzen müssen.

Bei Verfahren zur Regelung des Aufenthaltsbestimmungsrechts und des Umgangs ist uns ein Vorgehen wichtig, das eine Annäherung oder eine Einigung der Position der Elternteile ermöglicht. In Absprache mit dem Familiengericht führen wir Termine zur Vermittlung mit beiden Elternteilen durch.

Unsere Begutachtung ist davon geprägt, dass wir intensive Termine zur Diagnostik durchführen, unter Einbeziehung von Hausbesuchen und Interaktionsbeobachtungen. Es werden fachliche Berichte eingeholt und auch Anhörungen des Jugendamtes. Bezugspersonen der Kinder, die für das Verfahren eine Relevanz haben, werden von uns als Auskunftspersonen befragt.


Mit etlichen Familiengerichten hat sich eine langjährige Kooperation entwickelt und auf dieser Grundlage besteht Vertrauen und Beständigkeit.

Die Kindschaftssachen sind insgesamt strittiger und aufwendiger geworden. Bei Verfahren zur Kindeswohlgefährdung sind die Kinder oft in Pflegestellen und Heimeinrichtungen überregional untergebracht, dies fordert von uns große logistische Kapazitäten. Die Organisation von Terminen und die Schreibarbeiten übernimmt unser Sekretariat mit hohem Einsatz und oft auch mit Überstunden!

Auch unter den aktuellen Bedingungen von Corona können derzeit Besuche in Einrichtungen und bei den Kindeseltern als Außentermine durchgeführt werden. Wir achten dabei auf den Einsatz der Hygienevorschriften und der FFP2-Masken.

Meilenstein: Praxis Ritter und Gerstner für die 1300. Begutachtung im Familienrecht durch.
Grund zum Feiern

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit den Familiengerichten und werden im Jahr 2021 unser 30-jähriges Praxisjubiläum begehen.

Klaus Ritter, Ulrike Gerstner und das Praxisteam


 

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